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Bilanzsumme der EZB steigt auf über sieben Billionen Euro

Donnerstag den 4.02.2021

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auch im Januar wieder Anleihen in Milliardenhöhe gekauft. Dadurch stieg die Bilanzsumme auf über 7,00 Billionen Euro an. Zum Vergleich: Mitte Januar 2020 betrug die Bilanzsumme 4,66 Billionen Euro. Damit wuchs sie in zwölf Monaten um mehr als 50 Prozent.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Bilanzsumme der EZB ist auf über 7,00 Billionen Euro gestiegen
  • In zwölf Monaten ist sie um mehr als 50 Prozent gewachsen
  • Die Bilanzsumme der US-Notenbank Fed stieg im vergangenen Jahr um mehr als 76 Prozent

Anleihekaufprogramm PEPP läuft noch bis März 2022

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Quellen:

Derzeit laufen die Anleihekaufprogramme APP und PEPP. PEPP steht für Pandemic Emergency Purchase Programme. Es wurde im Zuge der Corona-Pandemie aufgelegt, um die Wirtschaft zu unterstützen, und bereits mehrmals erweitert und verlängert.

Zuletzt war dies im Dezember 2020 der Fall. Damals wurde PEPP von um 500 Milliarden Euro auf 1,85 Billionen Euro aufgestockt. Zudem wurde es um neun Monate bis Ende März 2022 verlängert.[1]

Wachstum der Notenbank-Bilanzsumme in den USA noch höher

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Quellen:

In den USA wuchs die Bilanzsumme der Notenbank FED vergangenes Jahr sogar noch stärker. 3.189,721 Milliarden US-Dollar kamen 2020 hinzu. Das ist ein Plus von 76,43 Prozent.

Die Bilanzsumme der EZB wuchs 2020 um 2.315,284 Milliarden Euro (+49,64 Prozent). Bei der Bank of England (BoE) betrug das Plus 233,913 Milliarden Pfund (+39,70 Prozent). Die Bilanzsumme der Bank of Japan (BoJ) vergrößerte sich um 129,529 Billionen YEN (+22,60 Prozent).

Weiterführender Link

[1] DW – EZB weitet Anleihekäufe um 500 Milliarden Euro aus