Inflationsrate Juni 2012

Nach einer ganzen Reihe von Monaten, in der die Inflationsrate über der kritischen Marke von zwei Prozent lag (siehe dazu unsere Statistiken), kommen nun bessere Zeiten auf Verbraucher zu. Auch wenn die Preise für Kraftstoffe immer noch deutlich zu hoch sind, trotz gesunkener Ölpreise, können Deutschlands Bürger langsam wieder aufatmen, der Verbraucherpreisindex ist in diesem Monat erneut gesunken. Die Inflationsrate liegt im Juni 2012 bei voraussichtlich nur noch 1,7 Prozent. Dies teilte das Statistische Bundesamt am gestrigen Nachmittag mit. Damit sind die Verbraucherpreise erneut auf dem Rückmarsch, was auch die Sparer durchaus sehr freuen dürfte.

Derzeit müssen diese mit niedrigen Zinsen und damit einem geringen Ertrag leben, seit die Europäische Zentralbank den für Sparer wichtigen Leitzins auf nur noch 1,0 Prozent gesenkt hat. Die niedrigen Zinsen bieten zusammen mit einer hohen Inflationsrate nur noch eine geringe bis gar keine Zinsspanne mehr an, eine positive Realrendite bleibt damit – außer bei den Spitzenangeboten – aus. Welche Angebote derzeit mehr als die Inflationsrate bieten, zeigt unser aktueller Vergleich.

Mit der nun gesunkenen Inflationsrate können Verbraucher und Sparer nun gleichermaßen aufatmen. Das Einkaufen wird wieder günstiger, dafür steigt die reale Verzinsung für Kapitalanlagen wieder.
Dies ist besonders wichtig angesichts sinkender Zinsen für Spareinlagen wie Tagesgeldkonten und Festgelder. Bei beiden Anlagearten sind in den vergangenen Monaten die Zinsen stark gefallen. Gepaart mit einer hohen Inflationsrate ergibt sich daraus in vielen Fällen nur noch eine geringe tatsächliche Verzinsung der Ersparnisse.

Ob der Trend der sinkenden Inflationsrate anhalten wird, ist jedoch noch nicht zu sagen. Es kommt darauf an, wie sich die Preise für Kraftstoffe während der Sommermonate entwickeln, wo durch die Reisezeit die Spritpreise oft noch steigen. Zudem bleibt abzuwarten, wie es mit den Preisen für Lebensmittel und Kleidung weitergeht – und in welche Richtung der Preis für Heizöl im Sommer geht.

Unser Tipp: Jeder Verbraucher kann seine eigenen Ausgaben auch senken. Wer zu hohe Preise für Strom und Gas zahlt, der kann heutzutage relativ einfach den Energieversorger wechseln. Mit einem Strompreis-Vergleich ist es möglich, sich auf die Suche nach einem neuen Anbieter für Strom und Gas zu machen und möglicherweise deutlich weniger zu zahlen, als es bislang der Fall ist. Ebenso kann jeder Verbraucher nach Angeboten Auschau halten, die ihm eine Verzinsung oberhalb der aktuellen Inflationsrate ermöglichen. Unser Rechner hilft Ihnen dabei:

Tagesgeldrechner:

Bildmaterial: © matthias21 – Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert