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Geldvermögen – Termineinlagen

Termineinlagen

Viele Haushalte in Deutschland entscheiden sich dafür, einen Teil der vorhandenen Rücklagen kurz- oder längerfristig in einer festen Anlage zu binden. Der Vorteil: Größere Rendite sowie in der Regel höhere Sicherheit. Speziell sogenannte Termineinlagen bieten den Anlegern eine Chance auf diese  Vorzüge. Unter Termineinlagen bzw. Termingeld lassen sich Anlagen mit einer vorab definierten Laufzeit (min. 1 Monat) oder einer Kündigungsfrist zusammenfassen. Nicht darunter fallen klassische Spareinlagen oder sehr kurze Termineinlagen (unter 30 Tagen). Termineinlagen können Kunden prinzipiell bei allen Banken oder Sparkassen abschließen. Nur Kreditinstitute sind berechtigt, Termineinlagen anzunehmen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 Kreditwesengesetz).

Je nach Bedarf sind zwei Varianten von Termineinlagen wählbar: Entweder als klassisches Festgeld, d. h. als feste Anlage über einen bestimmten Zeitraum ohne Kündigungsoption, oder als Kündigungsgeld, wobei eine bestimmte Kündigungsfrist einzuhalten ist.
Termineinlagen bilden einen Großteil des Geldvermögens in deutschen Haushalten, direkt nach den üblichen Sicht- sowie Spareinlagen. Beliebt sind in den vergangenen Jahren besonders langfristige Termingelder, also Anlagen über 2 Jahren Laufzeit. Die Statistik der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung schließt auch vorhandene Bauspareinlagen in die Termingelder mit ein.

Anteil der Termineinlagen am Geldvermögen deutscher Privathaushalte

Wie sich die Termineinlagen deutscher Privathaushalte seit 1991 entwickelt haben, zeigt unsere nachfolgende Statistik:

Quelle: Bundesbank.de

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