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Geldvermögen – Sonstige Forderungen

Verbindlichkeiten – Sonstige Forderungen

Im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung  für Deutschland ermittelt die Deutsche Bundesbank jährlich u. a. den Zahlungsmittelbestand (ZMB) der privaten Haushalte – inklusive sämtlicher Forderungen sowie abzüglich aller bestehenden Verbindlichkeiten. Die Aufführung beinhaltet z. B. den Bestand an Bargeld und das jederzeit verfügbare Guthaben (bspw. auf Giro- oder Tagesgeldkonten). Darüber hinaus liegt das Vermögen in Form von kurz- bzw. längerfristigen Bankeinlagen, Aktien und sonstige Anteilsrechten sowie Rückstellungen im Versicherungsbereich vor.

Ein spezieller Posten in der Gesamtaufstellung beinhaltet die sonstigen Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten. Darin enthalten sind Finanzbeziehungen, die sich eher als Begleiterscheinungen anderer wirtschaftlicher Aktivitäten beschreiben lassen, z. B. verspätete oder vorzeitige Zahlungen für Waren oder Dienstleistungen. Im Einzelnen können das auch Steuerforderungen und Zahlungsrückstände öffentlicher Haushalte sein oder Handelskredite. Im Bereich der privaten Haushalte umfassen die sonstigen Forderungen auch verzinslich angesammelte Überschussanteile bei Versicherungen.

In der 2011 veröffentlichten Statistik beträgt der Posten "Sonstige Forderungen" rund 38,9 Milliarden Euro und hält sich damit seit einigen Jahren auf einem stabilen Niveau.

Anteil sonstiger Forderungen am Geldvermögen deutscher Privathaushalte

Wie sich die sonstigen Forderungen deutscher Privathaushalte seit 1991 entwickelt haben, zeigt unsere nachfolgende Statistik:

Quelle: Bundesbank.de

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